GeoThermal Engineering GmbH - Forschung und Entwicklung

Forschungsprojekte

Die Geothermie steht in Deutschland immer noch am Anfang ihrer Entwicklung. Die besonderen geothermischen Verhältnisse (geringe Reservoirtemperaturen unter 200 °C und damit einhergehend Bohrtiefen von mehr als 2000 m) stellen hohe Anforderungen an die Erschließungstechnik. Der Schlüssel zum Erfolg für die Nutzung solcher sogenannter Niederenthalpie-Lagerstätten liegt im Einsatz von moderner Hochtechnologie. Sowohl im Bereich der Vorerkundung, als auch in der Bohr- und Kraftwerkstechnik gibt es dabei noch viel Raum für innovative Entwicklungen, wobei die Reduzierung von Kosten und Risiken von Geothermieprojekten immer die obersten Ziele darstellen. Die Geothermie-Branche in Deutschland besitzt durch die Erfahrungen der letzten Jahre einen technologischen Vorsprung in der Niederenthalpie-Geothermie und in der HDR-Technik. Diesen Vorteil gilt es nun zu erhalten und auszubauen.

Mit jedem Projekt werden Erfahrungen gesammelt. Es entwickeln sich Ideen zur Optimierung vorhandener Technologien und neue technologische Ansätze. Um den maximalen Nutzen aus diesem Erfahrungsschatz zu garantieren, bringt die GeoThermal Engineering GmbH ihre Lernerfolge, Erkenntnisse und Ideen aus vergangenen Projekten in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit ein. Auf dieser Ebene arbeiten das Unternehmen mit namenhaften Kooperationspartnern der europäischen Industrie und Universitäten aus ganz Europa zusammen.

Die GeoThermal Engineering ist an folgenden, vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt:

  • Seismic Prediction While Drilling: Ziel des Forschungsprojekts ist die vorrausschauende Erkundung von geothermischen Reservoiren während des Bohrvorgangs durch die Lokalisierung von hydraulisch aktiven Störungszonen. Förderkennzeichen: 0327683
    Projektpartner:
    GeoForschungsZentrum Potsdam; Bergakademie Freiberg; Herrenknecht Vertical GmbH
  • Studie zum Elektro-Impuls-Verfahren: Ziel des Forschungs- und Entwicklungs-Programms ist die Entwicklung neuer technischer Lösungen für den Bohrvortrieb in harten, spröden Gesteinen wie Granit speziell für den Einsatz bei tiefen Geothermiebohrungen. Förderkennzeichen: 0327664
    Projektpartner: Institut für Baumaschinen- und Fördertechnik und Institut für Hochfrequenztechnik, TU Dresden; Institut für Bohrtechnik, Bergakademie Freiberg; Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik, Universität Karlsruhe; Herrenknecht AG
  • Bohrlochstabilität in tertiären Tonsteinfolgen im Oberrheingraben als Hindernis für die Erschließung geothermischer Reservoire: Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, das bohrtechnische Risiko beim Durchbohren sensibler Tonsteinfolgen zu reduzieren und Kosten zu sparen. Förderkennzeichen: 0327599.
    Projektpartner: Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik, Universität Karlsruhe; IDEAS


Weitere Informationen: http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/4595/

 

 

 

 

 



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